Archive für Dezember 2008

In perpetuum

Mein letzter Eintrag ist jetzt etwa 2 Wochen her. Eigentlich ist auch viel passiert, aber wenn ich ehrlich bin habe ich wenig Lust von all dem zu Berichten. Ich werde weiter darauf eingehen, wenn der richtige Zeitpunkt dafür ist.

Heute gehts mir eher bescheiden. Ich bin ziehmlich müde und Ko. Mein Kopf und meine Knochen tun mir weh und Übel ist mir dazu auch noch. Richtig Appetit habe ich auch nicht und vom Durst will ich garnicht erst anfangen. Vom körperlichen ganz abgesehen, hänge ich auch psychisch etwas durch.

Da ich heute in die Poliklinik musste, habe ich gleich einen Abstecher in die Kinderonko gemacht. Ich war ja in den Jahren eher ein stiller Beobachter, habe die Menschen die dort ein und aus gehen, gesehen, mir einiges an Fragen gestellt.. Freundschaften geschlossen. Menschen verloren. Viel tränen vergossen, schöne Gespräche geführt. Ja auch gelacht haben wir. Aber eines, eines was einen nie mehr los läßt sind die Augenblicke in denen man verliert … die Momente in denen man in so viele traurige Kinderaugen schaut. Kahlköpfige, schreiende, weinende Kinder, die Schmerzen die man ihnen förmlich ansieht. Eltern, die so voller Sorge sind und Angst um ihre Kinder haben. Mir jedenmal mehr wo ich dort hin muss, ein Stück meines selbst nimmt. Es zerreißt mir das Herz.

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