Archive für Mai 2007

wieder da

ich habe schon eine längere Zeit nicht mehr geschrieben. ich selber musste erstmal schauen wie das leben weiter geht. am liebesten hätte ich mir noch viel mehr zeit genommen. aber das leben rennt weiter, die zeit bleibt nicht stehen. und wir wissen ja alle wie schnell es bei solch einer krankheit vorbei sein kann, da zählt oft jede minute.

es hat sich viel getan. ich habe immer überlegt schreibe ich jetzt einen eintrag in das tagebuch oder eben nicht, ich endschied mich zu warten. bis alle ergenisse wirklich 100% da sind. und wie ich mich dann endscheiden würde.

ich hatte vor ein paar wochen wieder mrt aufnahmen. da sagte mir der radiologe schon, es sieht nach erneutem wachstum aus. aber er wolle sich nicht weiter äußern, ich solle doch warten bis ich den termin bei dem Prof. hätte. Ich war wieder sauer auf mich selber das ich doch wieder nachgefragt habe und einfach nicht warten konnte bis ich den termin bei dem prof. habe. so musste ich warten und war im ungewissen. dieses warten ist sowas von schrecklich man weiß einfach nicht mehr was man denken soll. hat er sich doch geirrt? wie soll es dann nur weiter gehen? wird es weiter gehen?

dann der tag, warten im warteraum .. den gang hoch und runter … wann komm ich endlich rann. die schwester die man sosnt ständig sieht, sich mit einen unterhalten, renn regelrecht an einen vorbei, einbildung? mein gefühl sagt mir es stimmt was nicht …

richtig, keiner hat sich geirrt … er ist wieder gewachsen. willi macht sich wieder einmal breiter. ich bin ganz durcheinander, weiß garnicht was ich denken soll, ich will raus! doch ich zwinge mich sitzen zu bleiben. versuche zuzuhören, doch ging alles irgendwie an mir vorbei.

fakt war gewachsen, neue chmeo,strahelenther. op zu riskant bei einer 90% chance das alles schief läuft und nur 10% das ich doch wieder heile da raus komme….!?!?!?!

jürgen und kirsten kennen das, das warten, das überlegen, nicht wissen wie es weiter gehen kann. es war hilfreich, das ich ich sie treffen konnte, sie mir ihre sicht der dinge aufzeigen konnten. es half mir. jürgen meinte zu mir ich solle doch einmal den prof. fragen ob er nicht die op machen würde, hätte er dieses ding im kopf. seine antwort und das sah man in seinen augen, war die Wahrheit. Ich werde keine OP machen!

ich musste mir jetzt “nur” noch die frage stellen, chemo und/oder strahlentherapie.

da ich mir bewusst wurde, das ich keine zeit habe mir diese auszeit zunehmen um eine endscheidung zu treffen. endschied ich mich dazu, chemo und strahlenthera. zu machen. ja ich werde es machen. wieder was neues wieder diese angst, nebenwirkungen, wird dies jetzt was bringen?

eigentlich stellen sich einem noch 100 andere fragen, aber einfach nur rumsitzen und nichts tun? nein das kann ich nicht, cih muss für mich selber das gefühl haben “alles” getan zu haben. wobei “alles” dafür steht, das es mir nicht weiter schadet und ich weiß wann es vorbei ist. man kann nichts erzwingen. man kann nur hoffen und schauen. warten und versuchen zu “leben” … das alles ist nicht einfach, aber ich muss es versuchen.

ich konnte in den letzen wochen, einige menschen näher kennen lernen. sie waren da. und ich bin froh das es so war. ich danke jene menschen.

 

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